Externe nicht elektronische Kommunikationsformen

Nicht-elektronische Kommunikationsformen beinhalten einen Gegenstand, der zur Erweiterung der Kommunikationsmöglichkeiten genutzt wird. Hier werden Kommunikationszeichen und -signale nicht selbst erzeugt, sondern aus dreidimensionalen Gegenständen oder zweidimensionalen Fotos/Symbolen gewählt. Dabei können Fotos/Symbole je nach Fähigkeiten in unterschiedlichen Formen präsentiert werden.

Grafische Symbole

Fotos, Zeichnungen, Piktogramme und/oder Schrift können als Symbole in der Kommunikation benutzt werden.

Grafische Symbole können entweder als Einzelkarten genutzt werden oder sie sind auf Tafeln oder in Büchern oder Ordnern fest angeordnet. Durch das Zeigen auf mehrere Symbole hintereinander kann dann auch ein ganzer Satz ausgedrückt werden. Die feste Anordnung hilft beim Lernen der Symbole für die einzelnen Wörter.

Personen, die nicht mit dem Finger zeigen können, können grafische Symbole auch mit dem Blick auswählen.

Ich-Bücher, Tagebücher, Kalender

Mit einem Ich-Buch kann man sich vorstellen und mit grafischen Symbolen (Schrift, Fotos…) von sich selbst erzählen. Ein Tagebuch oder Kalender hilft, sich an Erlebtes zu erinnern oder darüber zu sprechen.

Kommunikationstafeln und -ordner

Grafische Symbole wie Piktogramme oder Fotos können für die Kommunikation genutzt werden. Wenn der Wortschatz größer wird, stellt sich die Frage, wie diese Zeichen am besten verfügbar gemacht werden. Damit man auch Sätze bilden kann, ist es wichtig, gut zu überlegen, welche Wörter gebraucht werden und wie die Wörter angeordnet werden.

Es gibt Materialien, die genau mit diesen Fragen entwickelt wurden (z.B. Kölner Kommunikationstafel, Kölner Kommunikationsordner, MOHECO-Mappe).

Durch Zeigen auf die einzelnen Piktogramme kann man mit diesen Tafeln und Ordnern „sprechen“. Allerdings muss der Kommunikationspartner das Gezeigte laut aussprechen. Die Kommunikationspartner brauchen also auch Unterstützung, weil sie in der Kommunikation etwas anders machen müssen.